Bedarfsgerechte Bürogestaltung: Die Next Office Analyse von Kinnarps
Der Schlüssel zur optimalen Arbeitsumgebung: Verstehen, gestalten, profitieren.
Die Notwendigkeit einer präzisen Arbeitsplatzanalyse
Für Architekten und Innenarchitekten ist es entscheidend, die wirklichen Anforderungen und Aktivitäten innerhalb eines Unternehmens zu erfassen. Die Anzahl der Mitarbeiter und ihre durchschnittliche Anwesenheit geben nur bedingt Aufschluss über die Funktionalität der vorhandenen Räumlichkeiten. Ein oft leerstehendes Büro am Ende der Woche könnte an anderen Tagen voll ausgelastet sein, und ein freier Schreibtisch ist nutzlos, wenn ein ruhiger Bereich für Videokonferenzen benötigt wird.
Analyse der Arbeitsabläufe als Grundlage für die Raumgestaltung
Bevor ein Raumkonzept entwickelt wird, ist es ratsam, die Arbeitsweisen genau zu betrachten: Welche Aufgaben erledigen Mitarbeiter eigenständig? Wann treffen sie sich für gemeinsame Projekte? Wie oft sind kleine Besprechungsräume gefragt, wo benötigen sie Ruhe für Gespräche oder konzentriertes Arbeiten? Die "Next Office"-Arbeitsplatzanalyse von Kinnarps setzt genau hier an. Sie klärt die Unternehmensziele, bindet die Belegschaft durch Umfragen und Workshops ein und bewertet die bestehenden Räume. Die Ergebnisse zeigen auf, welche Arbeitsumgebungen notwendig sind und wo die aktuellen Gegebenheiten nicht passen.
Ableitung von Maßnahmen aus den Analyseergebnissen
An diesem Punkt wird es für den Entwurf interessant. Fehlen tatsächlich Flächen? Oder könnte ein selten genutzter großer Raum neu aufgeteilt werden? Werden mehr feste Arbeitsplätze benötigt, oder eher kleinere Besprechungszimmer, schallgeschützte Zonen und Bereiche für konzentriertes Arbeiten? Die Analyse liefert keine pauschalen Antworten, sondern wichtige Anhaltspunkte, mit denen Planer diese Fragen für jedes spezifische Projekt beantworten können.
Strategische Relevanz der Analyse in verschiedenen Phasen
Bei bestehenden Büroflächen kann diese Klärung vor einer Mietentscheidung nützlich sein: Kann eine Etage abgegeben werden, ohne dass an den Hauptarbeitstagen Räume fehlen? Vielleicht ist weniger Fläche ausreichend, oder es wird dieselbe Fläche, jedoch mit einer anderen Anordnung benötigt. Im Falle eines Neubaus stellt sich die Frage bereits früher. Wenn das Raumprogramm ausschließlich auf Basis der Mitarbeiterzahl und des bisherigen Flächenbedarfs erstellt wird, könnten die Probleme des alten Büros einfach in den neuen Grundriss übertragen werden. Wer die Arbeitsweisen im Voraus untersucht, kann fundierter argumentieren, wie viele und welche Art von Räumen benötigt werden, wo ruhige Bereiche liegen sollten und welche akustischen Anforderungen sich daraus ergeben.
Die Rolle der Arbeitsplatzanalyse im Entwurfsprozess
Eine Arbeitsplatzanalyse entwirft kein fertiges Büro, sondern hilft dabei, die Anforderungen zu definieren, die der Entwurf erfüllen muss. Ob dies letztendlich zu einer Reduzierung der Fläche, zu anders konzipierten Räumen oder zu einem neuen Verhältnis zwischen beidem führt, wird erst durch die konkrete Ausgestaltung des jeweiligen Projekts sichtbar.
