CSD Berlin 2026: Ein Fest der Vielfalt mit starken musikalischen Stimmen
"Haltung ist Hot": Wenn Musik zur Bewegung wird
Die Eröffnung des Musikfestes: Ein Blick auf die Künstler des ersten Abends
Der erste Abend des CSD Berlin versammelt eine beeindruckende Riege an Talenten, die mit ihrer Kunst für Gleichberechtigung und Selbstakzeptanz eintreten. Ihre Auftritte sind nicht nur musikalische Highlights, sondern auch starke Botschaften der Solidarität.
Wilhelmine: Authentische Pop-Klänge mit tiefgründiger Botschaft
Wilhelmine, eine herausragende Künstlerin der queeren Pop-Szene, berührt mit ihren ehrlichen Texten und zarten Melodien die Herzen ihres Publikums. Ihr «Coming-Out» im Jahr 2019, begleitet von ihrer Single «Meine Liebe», markierte einen Wendepunkt, der sie von persönlicher Zurückhaltung auf die öffentliche Bühne führte. Ihr aktuelles Werk «Nur Mut» unterstreicht die Relevanz von Courage in der heutigen Zeit und passt somit perfekt zum CSD-Motto «Haltung ist Hot».
Baran Kok: Deutsch-Rap-Klischees auf den Kopf gestellt
Baran Kok mischt als erster offen schwuler und kurdischer Rapper die deutsche HipHop-Szene auf. Er fordert die etablierten Normen heraus und sorgt mit seiner authentischen Art für frischen Wind und neue Perspektiven. Seine Texte sind provokant, seine Performance unkonventionell, und er bricht konsequent mit Tabus, was ihn zu einer einzigartigen Figur in der Musiklandschaft macht.
Myss Keta: Die maskierte Ikone mit universeller Anziehungskraft
Die italienische Künstlerin Myss Keta, deren Identität durch Sonnenbrille und Schleier geheimnisvoll bleibt, ist eine faszinierende Erscheinung auf der CSD-Bühne. Sie verkörpert Diva und Rapperin zugleich, singt auf Italienisch und ist für ihre ikonischen Performances bekannt. Ihre Anonymität macht sie zu einer Projektionsfläche und ermöglicht es dem Publikum, sich in ihr wiederzufinden – Myss Keta ist ein bisschen von allem und in jedem von uns.
Ikkimel: Der Überraschungs-Act, der die Stimmung anheizt
Für den Freitagabend wurde Ikkimel als Überraschungskünstlerin angekündigt. Sie wird die Bühne vor dem Brandenburger Tor betreten und das Publikum mit ihrer Energie auf den großen Umzug am Samstag einstimmen. Ihr Auftritt verspricht, die Erwartungen zu übertreffen und die Vorfreude auf das Wochenende zu steigern.
Die musikalische Fortsetzung am Samstag: Ein weiteres Spektakel
Der Samstag des CSD Berlin verspricht eine Fortsetzung der musikalischen Feierlichkeiten mit einer Reihe weiterer beeindruckender Künstler:innen, die das Brandenburger Tor zum Beben bringen werden.
Carli: Indie-Pop mit unwiderstehlichem Charme
Mit ihrem entspannten Auftreten, der E-Gitarre und einer großen Portion Lässigkeit hat sich Sängerin Carli schnell zum Schwarm der queeren Community entwickelt. Ihre Musik, eine Mischung aus rauen Indie-Klängen à la Bibiza und eingängigen, melodischen Refrains, macht sie zu einem absoluten Hingucker auf der Bühne.
Zsá Zsá: Vom Kinderstar zur Musik-Ikone
Zsá Zsá, vielen noch als Schauspielerin Trude aus «Die wilden Hühner» bekannt, erobert nun auch die Musikwelt im Sturm. Ihre Single «Bad Bunnie$» wurde zum viralen Hit auf TikTok und fþsselte das Internet mit einem passenden Tanz zum Song. Ihre Musik ist modern und ihre Entwicklung zum Trendsetter unverkennbar.
Luna: Dream-Pop trifft auf herzliche Botschaften
Luna, bekannt für ihre Songs über Mut, Zusammenhalt und ihr Coming-Out, begeisterte 2020 mit einem TikTok-Video, in dem sie ihren Song «Verlierer» am Piano spielte. Ihr Dream-Pop, der sanfte HipHop-Elemente integriert, schafft utopische Klangwelten und sendet eine Botschaft der Wärme in einer oft kalten Welt.
Mariybu: Die feministische Kraft des Hyperpops
Mariybu ist eine treibende Kraft im deutschen Hyperpop und eine Verfechterin des Feminismus in der Musik. Als Produzentin unterstützt sie andere FLINTA-Künstlerinnen, und als Sängerin überzeugt sie mit Kampfgeist, Selbstbewusstsein und unabhängiger Eigenregie. Ihre selbstproduzierte Musik, veröffentlicht auf ihrem eigenen Label, steht für handgemachten Erfolg auf der großen Bühne.
Ebow: Politischer HipHop mit 90er-Jahre-Flair
Ebow verkörpert das Motto «Haltung ist Hot» mit jedem ihrer Auftritte. Die Rapperin positioniert sich klar zu Queerfeminismus, Kapitalismuskritik und Antirassismus. Ihr HipHop, beeinflusst vom RnB der 90er-Jahre, ist empowernd und macht sie zur idealen Vertreterin des Christopher Street Day 2026.
Sarah Connor: Der emotionale Höhepunkt mit einem besonderen Gast
Der Samstag hält eine weitere große Überraschung bereit: Sarah Connor wird die CSD-Bühne am Brandenburger Tor betreten. Der CSD-Berlin-Account würdigte ihre langjährige Unterstützung der queeren Community und betonte ihre prägende Präsenz als Verbündete.
Das umfangreiche Line-up: Weitere Highlights des CSD
Neben den bereits genannten Stars wird das Line-up des CSD durch weitere Künstler wie wavyyboi, Selene, siovo und Søren Tropegaard Lund ergänzt. Zusammen mit Hunderttausenden von Teilnehmern werden sie die Großdemonstration in Berlin begleiten und den Pride-Abend vor dem Brandenburger Tor zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
