David Harbour äussert sich zu Lily Allens Album und Millie Bobby Brown Gerüchten
Der Schauspieler David Harbour hat sich kürzlich zu zwei bedeutenden Themen geäussert, die sein Privat- und Berufsleben betreffen. Zum einen kommentierte er das Album 'West End Girl' seiner ehemaligen Partnerin Lily Allen, das den Zerfall ihrer Beziehung reflektiert. Zum anderen stellte er die Gerüchte um einen angeblichen Konflikt mit seiner 'Stranger Things'-Kollegin Millie Bobby Brown klar. Seine Stellungnahmen bieten Einblicke in seine Perspektive auf diese öffentlich diskutierten Angelegenheiten und unterstreichen seinen Wunsch, sein Privatleben zu schützen, während er gleichzeitig die künstlerische Ausdrucksform anderer respektiert.
Lily Allens Album 'West End Girl' schlägt in ihren Liedern oft sehr persönliche Töne an und verarbeitet die Erfahrungen ihrer gescheiterten Ehe mit David Harbour. Der Schauspieler zeigte sich nicht überrascht von der autobiografischen Natur des Albums, betonte aber in einer öffentlichen Erklärung, dass die geschilderten Ereignisse nicht gänzlich seiner eigenen Wahrnehmung entsprächen. Gegenüber 'Variety' äusserte Harbour seinen Respekt vor Allens Recht, ihre persönlichen Erlebnisse in Kunst zu transformieren. Er hielt sich bewusst kurz, um sein Privatleben zu schützen und die Menschen, die daran beteiligt sind, zu respektieren. Er betonte, dass Geschichten oft komplex seien und er ihre Art, Erfahrungen durch Kunst zu verarbeiten, schätze.
Allens Lieder, wie 'Ruminating', in dem ein Partner eine offene Beziehung vorschlägt, und der Titeltrack, der manipulative Verhaltensweisen kritisiert, malen ein schonungsloses Bild des Liebes-Aus. Der 'ROLLING STONE' beschrieb das Album als eine ehrliche Abrechnung mit den emotionalen Wunden der Ehe. Die Künstlerin findet in ihren Werken einen Weg, zu sich selbst zurückzufinden. David Harbour unterstrich, dass es das Vorrecht jedes Künstlers sei, persönliche Erfahrungen in künstlerische Kreationen einfliessen zu lassen. Diese Haltung verdeutlicht seinen Wunsch, trotz der öffentlichen Natur ihrer Beziehung, eine gewisse Distanz zu wahren und die Privatsphäre zu schützen.
Neben den Äusserungen zu Lily Allens Album nutzte Harbour die Gelegenheit, Gerüchte über einen angeblichen Streit mit Millie Bobby Brown am Set von 'Stranger Things' zu entkräften. Die 'Daily Mail' hatte zuvor berichtet, Brown habe sich wegen Belästigung und Mobbing durch Harbour bei den Produzenten beschwert. Harbour erklärte, dass es in einer langjährigen Zusammenarbeit, insbesondere bei einer Serie, die über zehn Jahre läuft und in der die Schauspieler eine Vater-Tochter-Beziehung spielen, zu gelegentlichen Meinungsverschiedenheiten kommen könne. Er verglich dies mit Familienbeziehungen, in denen Auseinandersetzungen normal seien und zu Versöhnungen führten. Das Problem bei einer erfolgreichen Produktion sei, dass viele Aussenstehende sich einmischen wollten. Harbour versicherte, dass er und Brown ihre Differenzen beigelegt hätten, sobald sie persönlich miteinander sprechen konnten, und deutete sogar weitere gemeinsame Projekte an, was die Gerüchte endgültig dementierte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass David Harbours Äusserungen einen ausgewogenen Ansatz in Bezug auf sein Privatleben und seine beruflichen Beziehungen widerspiegeln. Er verteidigt die Privatsphäre, während er gleichzeitig die künstlerische Freiheit respektiert und Gerüchte über Set-Konflikte entschlossen zerstreut. Diese Stellungnahme wirft ein Licht auf die Herausforderungen, die öffentliche Persönlichkeiten im Umgang mit persönlichen und beruflichen Beziehungen bewältigen müssen.
