Bäder als architektonische Meisterwerke: Funktionalität trifft auf Design in vier Projekten
Sanitärbereiche in Gebäuden stellen eine besondere Herausforderung dar, da sie eine Vielzahl von Funktionen erfüllen müssen, während sie gleichzeitig in das übergeordnete architektonische Design integriert werden sollten. Die Gestaltung dieser Räume kann maßgeblich zur Gesamtqualität eines Bauwerks beitragen. Im Folgenden werden vier Projekte in Deutschland vorgestellt, die eindrucksvoll demonstrieren, wie durchdachte Planung und der Einsatz hochwertiger Sanitärlösungen, insbesondere Produkte des Herstellers VOLA, ästhetisch ansprechende und hochfunktionale Sanitärräume geschaffen werden können. Diese Beispiele reichen von stark frequentierten öffentlichen Einrichtungen bis hin zu luxuriösen Hotelumgebungen und legen den Fokus auf die Bedeutung von Hygiene, Bedienkomfort, Barrierefreiheit und Robustheit, gepaart mit zeitlosem Design.
Detailbericht über innovative Sanitärraumgestaltung
Am 19. Oktober 2026 wurde in verschiedenen Regionen Deutschlands ein entscheidender Wandel in der Gestaltung von Sanitärräumen sichtbar, als vier wegweisende Projekte ihre Türen öffneten und die Rolle von Ästhetik und Funktionalität neu definierten. Im Fokus standen dabei die hochwertigen Armaturen und Sanitärlösungen des renommierten Herstellers VOLA, die in jedem Projekt eine zentrale Rolle spielten.
Im Konzertsaal am Kieler Schloss, einer umfassenden Sanierung unter der Leitung von gmp Architekten und bbp : architekten, wurde die Herausforderung bewältigt, Sanitärräume für ein großes Publikum zu konzipieren. Hier wurden lange, gegenüberliegende Waschtischanlagen installiert, die es vielen Besuchern gleichzeitig ermöglichen, die Räumlichkeiten zu nutzen. Die elegante Innenarchitektur wird durch dunkle Holzdekore, kleinteilige Mosaikfliesen und großzügige Spiegel geprägt. Die berührungslosen, schwarz glänzenden Wandauslaufventile von VOLA (Modell 4311) fügen sich harmonisch in die horizontale Struktur ein und minimieren den direkten Kontakt, was bei hoher Besucherfrequenz von Vorteil ist. Ihre schlichte Eleganz trägt zur gestalterischen Zurückhaltung bei, ohne die hohe Funktionalität zu beeinträchtigen.
Ein weiteres Beispiel findet sich in Darmstadt, genauer gesagt im Ausstellungsgebäude auf der Mathildenhöhe. Dieses UNESCO-Welterbe, das ursprünglich 1908 von Joseph Maria Olbrich entworfen wurde, wurde von schneider+schumacher saniert. Hier galt es, zeitgenössische Sanitärräume nahtlos in ein historisches Ambiente zu integrieren. Statt historisierende Elemente aufzugreifen, entschied man sich für ein mutiges Farbkonzept mit tiefblauen Wandflächen, Mosaikfliesen und warmen Gelbtönen, die auf weiße Sanitärobjekte treffen. Die VOLA-Armaturen aus gebürstetem Edelstahl und Naturmessing (Modelle 121L und 121) passen sich den jeweiligen Farbwelten an. Verschiedene Einhebelmischer, darunter solche mit verlängerten Hebeln und Doppelschwenkausläufen, setzen einen modernen Akzent und ergänzen die historische Architektur.
Für die jüngsten Nutzer wurde in der Kindertagesstätte Auferstehung in Augsburg ein spezielles Konzept von regina schineis architekten umgesetzt. Hier standen Robustheit, leichte Reinigung und einfache Bedienbarkeit für kleine Kinderhände im Vordergrund. Helle Einbaumöbel, übersichtliche Arbeitsflächen und leicht zugängliche Waschplätze kennzeichnen die Räume. Weiße VOLA-Armaturen (Modelle KV1, HV1M+30/150, HV1L+30/150, 131 und 2171) fügen sich nahtlos in das helle Design ein und bieten durch verschiedene Varianten wie lange Betätigungshebel und Doppelschwenkausläufe hohe Flexibilität für unterschiedliche Aktivitäten, ohne die klare Raumgestaltung zu stören.
Im Luxussegment des Parkhotels Egerner Höfe in Rottach-Egern, neu gestaltet von LSA Architekten, werden Sanitärräume Teil eines umfassenden Wellness- und Komforterlebnisses. Hochwertige Materialien und eine warme Farbpalette prägen das Interieur. An den Waschtischen treffen berührungslos bedienbare VOLA-Armaturen in gebürstetem Gold (Modelle 4921+T10 und HV1E/150) auf langgestreckte Natursteinbecken mit ausdrucksvoller Maserung. Große, indirekt beleuchtete Spiegel und edle Holzoberflächen runden das Bild ab. Die WC-Bereiche folgen dem Materialkonzept mit dunklem Naturstein, terrakottafarbenen Wänden und metallischen Akzenten, die eine wohnliche Atmosphäre schaffen. Wandseifenspender und Betätigungsplatten (A85) von VOLA unterstreichen das reduzierte Design und unterstützen den Nutzungskomfort, während der Naturstein die Hauptrolle spielt.
Diese Projekte unterstreichen die Philosophie von VOLA, wie Geschäftsführer Max Mattauch betont: Langlebigkeit, zuverlässige Reparierbarkeit und eine jahrzehntelange Ersatzteilversorgung sind entscheidende Faktoren, insbesondere in stark frequentierten Umgebungen. Die Verwendung von massivem Edelstahl gewährleistet zusätzliche Widerstandsfähigkeit. Eine Gestaltung, die über kurzlebige Trends hinausgeht, sorgt dafür, dass die Sanitäranlagen über viele Jahre hinweg relevant und funktionsfähig bleiben. Ob in Konzerthäusern, Ausstellungsgebäuden, Kindertagesstätten oder Hotels – der Sanitärraum ist stets ein wesentlicher und integraler Bestandteil des architektonischen Konzepts.
Diese Beispiele verdeutlichen, dass die Planung von Sanitärräumen weit über bloße Funktionalität hinausgehen sollte. Sie sind vielmehr eine Gelegenheit, durchdachtes Design, hochwertige Materialien und innovative Technologien zu vereinen, um Räume zu schaffen, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch äußerst praktisch und langlebig sind. Der Beitrag dieser gut gestalteten und robusten Sanitärbereiche zur Gesamtqualität und Aufenthaltsattraktivität eines Gebäudes ist nicht zu unterschätzen. Sie tragen maßgeblich zum Wohlbefinden der Nutzer bei und spiegeln die Wertschätzung wider, die einem Gebäude entgegengebracht wird.
