DesignJul 15, 2026, 11:21 AM

Berlin begrüßt das neue Designfestival CURRENTS

Berlin begrüßt das neue Designfestival CURRENTS
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Berlin wird bald Schauplatz eines neuen Designevents namens CURRENTS sein, das vom 10. bis 12. September 2026 seine Premiere feiert. Dieses Festival ist darauf ausgerichtet, die breit gefächerte Kreativlandschaft der Stadt in den Vordergrund zu rücken und richtet sich auch an Personen, die sich bisher möglicherweise nicht aktiv mit Design auseinandergesetzt haben. Im Gegensatz zu traditionellen, kuratierten Veranstaltungen versteht sich CURRENTS als eine offene Plattform, die es verschiedenen Akteuren der Designwelt ermöglicht, ihre Arbeiten und Ideen zu präsentieren.

Die Initiative für CURRENTS entstand aus dem Wunsch heraus, die zahlreichen, oft isolierten Aktivitäten der Berliner Designszene zu bündeln und ihnen eine gemeinsame Sichtbarkeit zu verleihen. Die Gründerinnen möchten die gesamte Bandbreite des Berliner Designs abbilden und somit eine umfassende Repräsentation von Marken, Designern, Galeristen und kreativen Köpfen schaffen. Neben Produktpräsentationen und Ausstellungen sind auch Workshops und Diskussionsrunden geplant, die sich mit aktuellen Themen der Branche und politischen Debatten auseinandersetzen.

Ein neues Zentrum für Berlins Designvielfalt

Die Idee, eine umfassende Plattform für die kreative Designgemeinschaft Berlins zu schaffen, ist keineswegs neu. In der Vergangenheit gab es bereits Initiativen wie den Designmai oder DMY Berlin, die darauf abzielten, die facettenreiche Gestaltungskultur der Metropole sichtbar zu machen. CURRENTS greift diesen Gedanken auf, geht aber einen eigenen Weg: Es versteht sich nicht als streng kuratiertes Festival, sondern vielmehr als eine integrative Plattform. Ziel ist es, die zerstreuten Aktivitäten unzähliger Studios, Designer und Galerien zusammenzuführen und ihnen eine gemeinsame Bühne zu bieten. Damit soll Design einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden, auch jenen, die sich bisher nicht explizit als designinteressiert sehen.

Die Mitinitiatorin Laura Ewert betont, dass es nicht darum geht, Inhalte zu kuratieren, da dies die Vielfalt der Stadt nicht vollständig widerspiegeln würde. Stattdessen soll eine umfassende Sichtbarkeit für die vielen talentierten Marken, Designer, Galeristen, Shops und Studierenden geschaffen werden, die in Berlin tätig sind und oft international Anerkennung finden. Das Konzept reagiert auf die wachsende Tendenz unabhängiger Designer, eigene Veranstaltungen zu organisieren. Angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen wie schwankenden Materialkosten und Kürzungen im Bildungsbereich wird die Vernetzung von Akteuren aus Handel, Hochschulen und Studios als besonders wichtig erachtet. Das Festival will zudem Raum für politische Debatten bieten, was in der Berliner DNA verwurzelt sei und beispielsweise die Situation der Lehre betreffen wird. Bestätigte Teilnehmer wie Konstantin Grcic und die Universität der Künste unterstreichen den hohen Anspruch der Veranstaltung.

Ziele und Visionen für die Berliner Designszene

Die Initiatorinnen von CURRENTS verfolgen das Ziel, eine zentrale Anlaufstelle für die Designszene der Hauptstadt zu etablieren. Sie möchten nicht nur bestehenden Akteuren eine Plattform bieten, sondern auch die Interaktion und den Austausch zwischen den verschiedenen Bereichen des Designs fördern. Dabei geht es ihnen darum, die kreative Energie Berlins zu kanalisieren und sowohl national als auch international zu präsentieren. Die bewusste Entscheidung gegen ein kuratiertes Format unterstreicht den Wunsch nach Offenheit und Inklusivität, um die gesamte Bandbreite des städtischen Designs abzubilden und neue Perspektiven zu eröffnen.

Ein Hauptanliegen der Veranstalterinnen ist es, eine deutliche Präsenz für die unzähligen hervorragenden Marken, Designer, Galeristen und Studierenden zu schaffen, die in Berlin tätig sind und deren Aktivitäten oft über die Landesgrenzen hinausreichen. Die Notwendigkeit einer solchen Bündelung sei in den letzten Jahren immer deutlicher geworden, da viele Studios und unabhängige Designer vermehrt eigene Veranstaltungen organisierten. Neben offenen Studios, Produktpräsentationen und Ausstellungen sind Workshops und Gespräche geplant. Auch politische Themen, die für Berlin typisch sind, wie die Situation der Lehre, sollen nicht zu kurz kommen. Zu den bisher bestätigten Teilnehmern zählen namhafte Köpfe wie Konstantin Grcic sowie Bildungseinrichtungen wie die Universität der Künste. Die 'Currents Bar' im Eternithaus wird als zentraler Ort für Networking und Austausch dienen. Der Erfolg des Festivals wird sich für die Initiatorinnen nicht allein an Besucherzahlen messen, sondern an der Zufriedenheit der Teilnehmenden und der Fähigkeit, eine Marke und ein Format zu etablieren, hinter dem die Designprotagonisten der Stadt stehen könne

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