Die neue visuelle Identität der Olympischen und Paralympischen Winterspiele "Alpes 2030" wird enthüllt
Während die Welt des Sports in den letzten Wochen gebannt auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA blickte, lenkte Frankreich die Aufmerksamkeit auf ein anderes Sportereignis: Im Juni wurde in Briançon die neue visuelle Identität der bevorstehenden Olympischen und Paralympischen Winterspiele „Alpes 2030“ feierlich präsentiert. Die vorgestellten Embleme sollen eine neue Ära der Spiele einläuten, die sich durch Bescheidenheit, Offenheit und eine tiefe Verankerung in den bestehenden Strukturen auszeichnet.
Details zur Enthüllung der "Alpes 2030" Embleme
Am 18. Juni 2026 enthüllte das Organisationskomitee der Olympischen und Paralympischen Winterspiele „Alpes 2030“ in Briançon die lang erwarteten offiziellen Embleme. Diese beiden unverwechselbaren Zeichen, die auf einem einheitlichen Gestaltungskonzept basieren, interpretieren das zentrale Thema „Berg und Licht“ durch eine minimalistische, geometrische Formensprache.
Nach Angaben des Organisationskomitees wurden die olympischen und paralympischen Embleme für die Spiele „Alpes 2030“ als zwei sich ergänzende Ausdrücke einer gemeinsamen Identität konzipiert. Das olympische Emblem stellt einen aufstrebenden Berggipfel dar, während das paralympische Gegenstück diese Grundidee in einer umgekehrten, spiegelnden Form aufgreift. Zusammen bilden sie ein kohärentes visuelles System, das die gemeinsame Vision der Olympischen und Paralympischen Spiele verstärken soll.
In einer offiziellen Pressemitteilung wurde betont, dass „die beiden Embleme gemeinsam die majestätischen Berge und das strahlende Licht der französischen Alpen symbolisieren und eine einheitliche Identität für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele Alpes 2030 schaffen. Sie verkörpern die Vision einer gemeinsamen Zukunft, die von Zusammenhalt, Inklusion und dem unermüdlichen Streben nach Höchstleistungen geprägt ist.“
Die Spiele „Alpes 2030“ werden als „Teil einer neuen Generation von Spielen“ beworben: Sie sollen „nüchterner, zugänglicher und tief in der vorhandenen Infrastruktur verwurzelt“ sein. Das Organisationskomitee hebt hervor, dass die Spiele „in einem lebendigen Ökosystem aus Ferienorten, Dörfern und Traditionen – mit überschäumender Energie – zum Leben erweckt werden. Mit diesem Start wurde auch offiziell die neue Signatur der Spiele angenommen: 'Alps 2030'. Dies bezeichnet ein umfassendes Gebiet und verkörpert ein kollektives Projekt, das auf der Zusammenarbeit zahlreicher lokaler Behörden und Akteure basiert.“
Seit Mitte Juni werden alle relevanten Informationen und Aktivitäten unter der Domain alpes2030.org gebündelt.
Verantwortlich für das innovative Designkonzept ist die Pariser Agentur Saint-Lazare, die aus der Group Grand Bureau hervorgegangen ist und den Zuschlag nach einem intensiven Ausschreibungsverfahren gegen zahlreiche Mitbewerber erhielt. Die kreative Leitung seitens des Organisationskomitees lag in den Händen von Mathieu Sakkas, dem Markendirektor des COJOP Alpes Françaises 2030.
Betrachtung der neuen Markenidentität
Die neu vorgestellte visuelle Identität für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele „Alpes 2030“ ist mehr als nur eine Sammlung von Logos; sie ist eine pulsierende Botschaft. Obwohl die einzelnen Embleme in ihrer minimalistischen Ästhetik zurückhaltend erscheinen mögen, offenbart die gesamte visuelle Sprache eine bemerkenswerte Dynamik, die weit entfernt von bloßer „Nüchternheit“ ist. Im Gegensatz zu früheren Designs, die oft statisch und technokratisch wirken konnten, strahlt das Erscheinungsbild der „Alpes 2030“ eine lebendige Energie aus. Die bewusst gewählte Farbpalette, insbesondere der eindrucksvolle Blau-Rot-Kontrast, erzeugt eine maximale energetische und leuchtende Wirkung, die man als „vibrant“ bezeichnen könnte. Dieser Stil spielt geschickt mit Gegensätzen wie Kalt und Warm, Positiv und Negativ, Hell und Dunkel, um eine reichhaltige visuelle Erzählung zu schaffen. Auch in der Typografie spiegelt sich das Konzept dualer Polarität wider, das je nach Schriftschnitt und -stil verschiedene Ausdrucksformen zulässt – von traditionsbewusst und doch expressiv bis hin zu extravagant, dynamisch und zugleich elegant. Diese Gestaltung verleiht den Spielen eine unverwechselbare und fesselnde Präsenz.
