MusikJul 28, 2026, 2:20 PM

Gericht weist Verleumdungsklage von Wayfarer Studios gegen die New York Times ab

Gericht weist Verleumdungsklage von Wayfarer Studios gegen die New York Times ab
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Dieser Artikel beleuchtet die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Wayfarer Studios und der New York Times, die sich aus einem Bericht über Vorwürfe sexueller Belästigung ergab. Er beschreibt den Verlauf der Klage, die Abweisung derselben und die daraus resultierende finanzielle Verpflichtung für Wayfarer Studios.

Pressefreiheit triumphiert: Gericht stärkt investigative Berichterstattung

Wayfarer Studios unterliegt im Rechtsstreit mit der New York Times

Nach einer Verleumdungsklage von Justin Baldonis Wayfarer Studios gegen die „New York Times“ hat ein Gericht entschieden, dass Wayfarer Studios der Zeitung über 171.000 Dollar Schadenersatz zahlen muss. Dieser Beschluss folgte auf die Abweisung der Klage durch den Richter. Die gerichtliche Auseinandersetzung wurde durch einen brisanten Bericht der „New York Times“ ausgelöst, in dem die Vorwürfe von Blake Lively wegen sexueller Belästigung und einer angeblichen Schmutzkampagne im Zusammenhang mit dem Film „It Ends With Us“ thematisiert wurden.

Stärkung der Pressefreiheit: Eine Erklärung der New York Times

Die „New York Times“ äußerte sich erfreut über das Gerichtsurteil und betonte, dass das angewandte Anti-SLAPP-Gesetz genau für solche Fälle geschaffen wurde, um haltlosen Klagen entgegenzuwirken, die darauf abzielen, die Presse zum Schweigen zu bringen. Ein Sprecher von Wayfarer Studios lehnte eine Stellungnahme zu diesem Zeitpunkt ab.

Gerichtsdokumente bestätigen Schadensersatzforderung

Gerichtsdokumenten, die dem Magazin „Entertainment Weekly“ vorlagen, zufolge sprach der New York Supreme Court Richter Gerald Lebovits der „New York Times“ nach einer summarischen Entscheidung einen Betrag von 171.616,20 Dollar zu.

Abgewiesene Klage: Die Hintergründe des Gerichtsverfahrens

Die Klage von Wayfarer Studios resultierte aus einem investigativen Bericht der „New York Times“ vom Dezember 2024. Dieser Bericht thematisierte Livelys ursprüngliche Beschwerde wegen sexueller Belästigung gegen Baldoni, die sie vor der eigentlichen Klage beim California Civil Rights Department eingereicht hatte. Daraufhin reichten Baldoni und neun weitere Kläger, darunter die PR-Managerinnen Melissa Nathan und Jennifer Abel, eine Klage wegen Verleumdung, unerlaubter Darstellung in einem falschen Licht und weiterer Vorwürfe gegen die Zeitung ein. Sie forderten 250 Millionen Dollar Schadensersatz, doch die Klage wurde letztlich abgewiesen.

New York Times fordert Anwaltskosten zurück

Nachdem die „New York Times“ die Verleumdungsvorwürfe erfolgreich abgewehrt hatte, reichte sie ihrerseits eine Klage in New York ein, um über 150.000 Dollar an Anwaltskosten von Wayfarer Studios zurückzufordern. Diese Forderung stützte sich ebenfalls auf das Anti-SLAPP-Gesetz des Bundesstaates, welches den Schutz der Meinungs- und Pressefreiheit gewährleisten sol

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