FotografieSep 18, 2026, 5:17 PM

Makro-Expeditionen im Regenwald: Rafael Steinlesberger und OM SYSTEM in Costa Rica und Ecuador

Makro-Expeditionen im Regenwald: Rafael Steinlesberger und OM SYSTEM in Costa Rica und Ecuador
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Der renommierte Naturfotograf Rafael Steinlesberger teilt seine eindrucksvollen Erlebnisse aus den tropischen Regenwäldern Costa Ricas und Ecuadors. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Makrofotografie, die es ihm ermöglicht, die verborgene Schönheit winziger Kreaturen wie Glasfrösche, exotischer Insekten und farbenprächtiger Raupen festzuhalten. Begleitet von seiner zuverlässigen OM SYSTEM OM-1 Mark II und dem speziell für Makroaufnahmen entwickelten M.Zuiko 90mm F3.5 Macro IS PRO Objektiv, meistert er die Herausforderungen extremer Umgebungsbedingungen. Steinlesberger betont, wie entscheidend leichtes und robustes Equipment für seine ganztägigen Expeditionen ist, besonders wenn er bis zu 16 Stunden im Gelände unterwegs ist. Die Kombination aus geringem Gewicht, hervorragender Abbildungsleistung und innovativen Funktionen wie Focus Bracketing ermöglicht ihm einzigartige Aufnahmen, selbst unter schwierigen Lichtverhältnissen und bei hoher Luftfeuchtigkeit. Seine Arbeit ist nicht nur eine Hommage an die Artenvielfalt, sondern auch ein Appell für den Schutz dieser fragilen Ökosysteme.

Makro-Expeditionen im tropischen Paradies: Rafael Steinlesbergers Reise durch Costa Rica und Ecuador

Der erfahrene Fotograf Rafael Steinlesberger begab sich auf eine außergewöhnliche Reise durch die üppigen Regenwälder Costa Ricas und Ecuadors, um die faszinierende Welt der Makrofotografie zu erkunden. Seine dreijährige Suche nach dem schwer fassbaren Geisterglasfrosch (Sachatamia ilex) fand in Costa Rica ihren Höhepunkt. An einem Flussufer im dichten Regenwald, geleitet von den Geräuschen der Natur, entdeckte er schließlich dieses winzige Amphibium mit seinen einzigartigen blau-weiß marmorierten Augen. Diese Begegnung unterstreicht Steinlesbergers Leidenschaft für die Brutpflege der Glasfrösche, bei der die Männchen ihre Gelege hingebungsvoll vor Fressfeinden und Pilzbefall schützen.

Seine Arbeitstage im Regenwald sind dynamisch und ändern sich dramatisch mit dem Sonnenuntergang. Tagsüber konzentriert er sich auf tagaktive Insekten, Spinnen und Pfeilgiftfrösche. Doch die wahre Magie entfaltet sich in der Dämmerung, wenn nachtaktive Baumfrösche aus den Baumkronen herabsteigen und Schlangen als ihre Prädatoren anlocken. Diese Veränderung der Artenzusammensetzung und des ökologischen Gleichgewichts innerhalb weniger Stunden ist für Steinlesberger ein faszinierendes Schauspiel.

Für seine anspruchsvolle Makrofotografie setzt Steinlesberger auf die OM SYSTEM OM-1 Mark II in Kombination mit dem M.Zuiko 90mm F3.5 Macro IS PRO Objektiv. Er führt stets zwei Kameragehäuse mit sich: eines für Makroaufnahmen und ein weiteres mit einem 12- bis 45-mm-Objektiv für größere Motive und die Darstellung des Lebensraums. Das geringe Gewicht und die Kompaktheit seiner Ausrüstung sind entscheidend, da er bis zu 16 Stunden täglich ohne Stativ arbeitet und sich in schwierigem Gelände bewegen muss. Selbst unter extremen Bedingungen wie Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und stundenlangem Regen – wie im ecuadorianischen Chocó – erwies sich seine Ausrüstung als äußerst zuverlässig. Das innovative Focus Bracketing-Feature der OM-1 Mark II ist für ihn unverzichtbar, da es ihm ermöglicht, bis zu 150 Einzelaufnahmen aus der Hand zu machen und daraus Focus Stacks mit unglaublicher Tiefenschärfe zu erstellen, was mit herkömmlichen Methoden kaum praktikabel wäre.

Auch die Lichtverhältnisse im Regenwald stellen eine Herausforderung dar. Unter dem dichten Blätterdach ist oft selbst tagsüber nur wenig natürliches Licht vorhanden. Daher arbeitet Steinlesberger fast ausschließlich mit externen Blitzen, wie dem Godox V860III, oft in Kombination mit einem Cygnustech Diffusor, um das Licht weicher zu gestalten und feine Details hervorzuheben. Bei größeren Motiven verwendet er einen zusätzlichen Godox V860III als Slave-Blitz mit einer LumiQuest Softbox, um die Lichtrichtung gezielt zu steuern und Motive gleichmäßig auszuleuchten. Trotz des umfangreichen Equipments bleibt das Gesamtgewicht dank der kompakten Bauweise der OM SYSTEM Kameras und Objektive überschaubar.

Seine Reisen führten ihn auch an den Napo River im ecuadorianischen Amazonas, nahe des berühmten Yasuní Nationalparks, wo die Artenvielfalt eine schier unbegrenzte Dimension annimmt. Moskitos, Sandfliegen und parasitäre Milben gehören dort zum Alltag. Besonders beeindruckt ist er von der Vielfalt der Raupen, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken, bei genauerem Hinsehen jedoch eine unglaubliche Formen- und Farbenpracht offenbaren. Für Steinlesberger ist die Fotografie nicht nur ein Mittel, diese Vielfalt festzuhalten, sondern auch, sie sichtbar und damit schützenswert zu machen, um die Bedeutung dieser Ökosysteme zu unterstreichen.

Nach einem Monat intensiver Erkundungen in Costa Rica und Ecuador bleiben vor allem die unplanbaren Begegnungen in Erinnerung. Diese spontanen Momente, die man nicht recherchieren oder auf einer Wunschliste abhaken kann, sind für ihn der Kern der Makrofotografie – das Entdecken des Unbekannten. Seine Ausrüstung, die auch unter extremen Bedingungen zuverlässig funktioniert, ermöglicht es ihm, spontan auf diese Momente zu reagieren und sie festzuhalten. Die Bildstabilisierung und das geringe Gewicht der OM SYSTEM Kameras erlauben ihm, sich voll auf das Motiv zu konzentrieren, ohne sich Gedanken über zusätzliche Hilfsmittel machen zu müssen.

Die Magie des Makrokosmos: Eine Reflexion über Naturfotografie und Artenvielfalt

Die eindringlichen Berichte von Rafael Steinlesberger laden dazu ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen – genauer gesagt, mit denen eines Makrofotografen. Seine Reise durch die Regenwälder Costa Ricas und Ecuadors ist mehr als nur eine Dokumentation exotischer Tiere; sie ist eine tiefgreifende Hommage an die Artenvielfalt und die Bedeutung des Schutzes unserer natürlichen Lebensräume. Steinlesbergers unermüdliche Hingabe, auch die kleinsten Lebewesen in ihrer ganzen Pracht abzubilden, erinnert uns daran, dass selbst die winzigsten Kreaturen eine immense ökologische Rolle spielen und oft übersehen werden. Es ist eine Inspiration, geduldig zu sein, genau hinzuschauen und die unerwarteten Wunder der Natur zu schätzen, die sich oft erst auf den zweiten Blick offenbaren. Seine Arbeit verdeutlicht, dass jede Begegnung, ob geplant oder spontan, eine Geschichte erzählt, die es wert ist, festgehalten und geteilt zu werden, um ein Bewusstsein für die Zerbrechlichkeit und Schönheit unseres Planeten zu schaffen.

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