J Mascis: Ein tiefer Einblick in sein Leben jenseits der Musik
J Mascis, bekannt als charismatischer Kopf der Band Dinosaur Jr., bot während seines Aufenthalts in Berlin faszinierende Einblicke in sein Dasein jenseits der musikalischen Welt. An einem hochsommerlichen Tag sprach er über seine Vorliebe für das Fahrradfahren in der Großstadt, das Bedauern über schließende Gitarrengeschäfte und seine speziellen Präferenzen beim Essen. Auch sein eigenwilliger Skistil kam zur Sprache, was ein facettenreiches Bild des Künstlers zeichnete, der sich auch im Alltag nicht von seinen Prinzipien abbringen lässt.
Das Gespräch mit dem Musiker fand in Berlin statt, just als sein sechstes Studioalbum mit Dinosaur Jr., mit dem Titel „There Near“, kurz vor der Veröffentlichung stand. Obwohl das Album im Mittelpunkt stehen sollte, entschied man sich bewusst, über andere Themen zu sprechen, um die Musik für sich wirken zu lassen. So verbrachte Mascis den Interviewtag mit Espressogenuss, einer Radtour und einer Partie Tischtennis, was den entspannten Rahmen des Austauschs unterstrich.
Auf die Frage, wie er einen freien Tag in Berlin verbringen würde, nannte Mascis spontan das Radfahren als seine bevorzugte Aktivität. Er drückte auch sein Bedauern über die Schließung einiger seiner bevorzugten Gitarrenläden aus und hoffte auf die Neueröffnung eines guten Geschäfts in der Stadt. Seine erste Gitarre verkaufte er einst an das Museum of Pop Culture in Seattle für eine Summe, die er damals für außergewöhnlich hoch hielt. Heute sei der Wert dieser Gitarre ähnlich dem damaligen Verkaufspreis, was die Dynamik des Marktes widerspiegelt. Mascis überlegte auch, sich von weiteren Besitztümern zu trennen, um sein überfülltes Haus zu entrümpeln, ähnlich wie er es in der Vergangenheit tat, um eine Küche zu finanzieren.
Kulinarisch ist J Mascis ein Freund der asiatischen Küche, insbesondere von Thai- und vietnamesischem Essen, das er auch in weniger perfekter Ausführung genießen kann. Bei italienischem und mexikanischem Essen ist er jedoch wählerischer und lehnt amerikanische Interpretationen oft ab, es sei denn, sie befinden sich nahe der mexikanischen Grenze. Seine Zuneigung zu Berlin ist eher emotionaler Natur; er mag die Stadt, kann aber die genauen Gründe nicht benennen, abgesehen davon, dass er sie anderen deutschen Städten vorzieht. Seinen Humor findet Mascis in Sendungen wie „The Daily Show“, wohingegen Comedy-Shows für ihn oft eine erzwungene Atmosphäre haben.
Eine weitere überraschende Eigenschaft des Musikers ist sein einzigartiger Skistil. Er erklärt, dass er Kurven nur dann fährt, wenn es absolut notwendig ist, und ansonsten lieber geradlinig den Hang hinuntergleitet. Diese Hartnäckigkeit, seinen eigenen Weg zu gehen, zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben, sowohl musikalisch als auch persönlich, und macht J Mascis zu einer unverwechselbaren Figur in der Musikwelt.
